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Der Carthago Kreis in der Warsteiner Welt

15 Wohnmobile, 28 Teilnehmer und vier Tage voller schöner Erlebnisse

Vom 17. bis 20. September 2026 traf sich der Carthago Kreis in der Warsteiner Welt. 15 Wohnmobile und 28 Teilnehmer sorgten dafür, dass aus vier Tagen schnell ein rundum gelungenes Treffen wurde.

Organisiert wurde das Treffen von Petra, Anne und Arno, die ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt hatten. Aber wie immer waren es nicht nur die Programmpunkte, die das Treffen ausmachten, sondern vor allem die vielen Gespräche, das gemeinsame Lachen und die gemütlichen Stunden miteinander.

Die ersten Ankömmlinge

Einige waren schon vor dem offiziellen Start angereist. Und weil Camper sich auch von Regen nicht beeindrucken lassen, gab es kurzerhand Bratkartoffeln. Andere machten einen Ausflug und kamen sogar mit Pfifferlingen zurück. Ein vielversprechender Start!

Donnerstag – jetzt geht's los

Am Donnerstag trafen die letzten Teilnehmer ein und um 16 Uhr begann das offizielle Treffen. Nach der Begrüßung stand am Abend das Camper-Buffet auf dem Programm. Jeder hatte etwas aus der Heimat mitgebracht – entsprechend vielfältig und lecker war die Auswahl. Dazu gehörte auch, dass wir diverse selbstgemachte Eierliköre testen durften.

Auch Doris' selbstgestrickte Socken fanden sofort begeisterte Abnehmer. So waren nicht nur die Mägen, sondern vermutlich auch einige Füße bestens versorgt.

Freitag – Warsteiner Welt

Der Freitag begann entspannt mit frischen Brötchen direkt am Wohnmobil. Am Nachmittag ging es dann in die Warsteiner Welt. Nach einem Sauerländer Gemüseeintopf startete die Brauereibesichtigung.

Gestartet haben wir unsere Reise durch die Welt des Bieres im sogenannten „Rotarium“ – einem 360°-Multimedia-Theater. Und das ist tatsächlich so spektakulär, wie es klingt: Die komplette Sitzfläche befindet sich auf einer elektronisch bewegten Drehplattform. Während der Film läuft, dreht sich die gesamte Zuschauertribüne passend zu den verschiedenen Szenen. Kino mal anders – und vor allem ohne, dass man selbst ständig den Kopf verdrehen muss. 😉

Auf diese Weise erfuhren wir einiges über die Geschichte der Brauerei und bekamen natürlich auch erklärt, wie aus Wasser, Hopfen und Malz am Ende das fertige Bier entsteht.

Anschließend stiegen wir in den Warsteiner Besucherbus und machten uns auf zur Rundfahrt über das riesige Brauereigelände. Und „riesig“ ist hier wirklich nicht übertrieben: Das Gelände entspricht ungefähr der Fläche von 63 Fußballfeldern. Da kommt man mit einem normalen Spaziergang nicht besonders weit.

Die Tour führte uns unter anderem durch das Sudhaus, vorbei an den beeindruckenden großen Gärtanks und weiter bis zur Abfüllung. Zum Schluss ging es noch zu den Bereichen, in denen das fertige Bier für den Transport auf die Schiene gebracht wird. Man bekommt dabei einen ziemlich guten Eindruck davon, welche logistischen Dimensionen hinter einem scheinbar so einfachen Produkt wie einer Flasche Bier stecken. Natürlich durfte auch eine Bierverkostung nicht fehlen.

Am Abend wartete am Stellplatz ein großes Grillbuffet. Gegessen, erzählt und gelacht wurde reichlich. Nur der Wind hätte sich etwas zurückhalten können – aber mit Decken und guter Gesellschaft ließ sich auch das Aushalten.

Samstag – Cocktails, Geburtstage und Schwarzwälder Kirschtorte

Am Samstag gab es zunächst wieder Brötchenservice. Der Vormittag wurde mit einem Geburtstag Empfang für Engelbert und Emmerich begonnen. Danach gings zum Frühschoppen zur Warsteiner Welt.

Am Nachmittag luden Arno, Anne und Petra zu einem Cocktail-Empfang ein. Für die musikalische Begleitung sorgte Thomas Volk aus Schallstadt.

Danach ging es zum gemeinsamen Abendessen in den Plückers Hof.

Doch der eigentliche Höhepunkt kam anschließend: Thomas bereitete gemeinsam mit den Geburtstagskindern des Tages eine Schwarzwälder Kirschtorte zu.

Mit viel Witz und Charme wurde geschichtet, Sahne geschlagen und dekoriert. Am Ende sah die Torte nicht nur hervorragend aus – sie musste natürlich auch sofort verschwinden!

Außerdem gab es gleich mehrere Gründe zum Feiern: Engelbert und Emmerich hatten Geburtstag, und die Warsteiner Welt konnte ihr 20-jähriges Jubiläum feiern.

Sonntag – Regen zum Abschied

Viel zu schnell war Sonntag. Wieder gab es frische Brötchen, und eigentlich sollte ein gemeinsames Frühstück am Stellplatz den Abschluss bilden.

Doch Petrus hatte offenbar andere Pläne und öffnete die Schleusen. Das Frühstück fiel buchstäblich ins Wasser.

Zum Glück gab es mit Jochens Geburtstag noch einen Grund zum Feiern. Und so wurde auch der letzte Tag in geselliger Runde verbracht.

Annes passender Wetterspruch durfte dabei natürlich nicht fehlen:

„Der beste Schutz vor Sonnenbrand sind Ferien im Sauerland.“

Vier Tage, die in Erinnerung bleiben

Dann hieß es langsam Abschied nehmen. Einige machten sich auf den Heimweg, andere blieben noch ein oder zwei Tage länger.

Wenn man auf die vier Tage zurückblickt, war es eine schöne Mischung aus Ausflügen, gutem Essen, Musik, Geburtstagen, Bier, Kuchen und vor allem ganz viel gemeinsamer Zeit.

Und genau das macht den Carthago Kreis aus: Nicht jedes Detail muss geplant sein. Manchmal reicht ein Kaffee vor dem Wohnmobil, eine gute Geschichte, ein gemeinsames Essen – und natürlich die richtigen Leute.

Ein herzliches Dankeschön an Petra, Anne und Arno für die tolle Organisation und an alle Teilnehmer, die mit guter Laune, Ideen und kulinarischen Beiträgen zu diesen schönen Tagen beigetragen haben.

Schön war's – wir freuen uns schon aufs nächste Wiedersehen im Carthago-Kreis!

Insa Hellweg