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Auf den Spuren von Störtebekker

Vom 2. bis 6. September 2026
Gebucht haben 25 Wohnmobile, die aus allen Himmelsrichtungen zum Regionaltreffen in die Hansestadt Stralsund gekommen sind. Manche fuhren 10 km, andere1000 km! Auf dem Caravan-Stellplatz der Firma Dahnke (Carthago-Händler) mit Werkstatt-Service, Shop, Verleih und Verkauf an der Rügenbrücke, Stralsund wurde für die Fahrzeuge ein großer Teil des Platzes abgesperrt, damit wir zusammen stehen konnten.

2. September-Ankunftstag

Pünktlich um 16.00 Uhr waren alle auf dem Caravan-Stellplatz angekommen.
Mit einem gekühlten Glas Sekt zur Begrüßung konnte das Treffen beginnen.
Das Wetter war mit seinen spätsommerlichen Temperaturen auf unserer Seite, somit konnte die obligatorische Stuhlrunde unter freiem Himmel stattfinden.Mit einer geschmackvollen Gulasch-Suppe wurde der kleine Hunger gestillt.
Anschließend gab es einen informellen Austausch mit dem Orga-Team Jens und Joachim.
Mit Gesprächen, Gesang und Tanz fand der gemütliche Abend ein perfektes Ende

3. September

Der 2.Tag begann mit frischen Brötchen! Die Firma Dahnke hat zum Technik-Talk geladen! 2 Stunden konnten wir Fragen stellen, mit fachlicher Kompetenz wurden uns diese ausführlich beantwortet. Einer unserer Mitreisenden konnte mit seinem Fahrzeug (ohne Termin) in die Werkstadt kommen um ein Problem zu lösen. So etwas ist bei manchen Carthago-Händlern überhaupt nicht möglich. Das Wetter war für diesen Tag leider nicht buchbar, somit waren die Regenjacke für diesen Tag ein wichtiges Kleidungsstück.

Um 16.00 Uhr fuhr uns ein Bus nach Ralswiek zu den Störtebekker Festspielen. Bei strömendem Regen!!
Bei Ankunft in Ralswiek hatte das Wetter Erbarmen mit uns. Die große Freilichtbühne war ein Hingucker, links eine Burg und rechts eine Stadt. Wir nahmen unsere gebuchten Plätze ein und die Vorstellung begann.
Klaus Störtebekker reitet über die Bühne im Nebel. Im Hintergrund die Ostsee, auf der die Schiffe mit Knalleffekten kreuzten.
Mit viel Spannung und farbenfrohem Spektakel verfolgten wir das Festspiel.
Zum Abschluss gab es ein effektvolles Feuerwerk und für uns hieß es, mit dem Bus zum Stellplatz zurück (24.00 Uhr)

4. September

Der Tag beginnt wieder mit frischen Brötchen. Um 10.00 Uhr steigen wir in die Bimmelbahn, denn für uns ist eine Stadtrundfahrt gebucht, die durch die Altstadt von Stralsund führte. Auch heute war das Wetter leider nicht auf unserer Seite, ein fieser Regen begleitet uns auf der Tour. Anschließend gehen einige ins Café oder schlendern mit Schirm und Charme durch Stralsund oder essen noch schnell ein Fischbrötchen.
Um 13.00 Uhr ist das Treffen vor dem Ozeaneum eine gute Abwechslung, denn jetzt geht es rein ins Museum wo verschiedene Wasser- und Lebenswelten aus Nordsee, Ostsee und dem Nordatlantik präsentiert werden. Das große Aquarium fasst 2,6 Millionen LiterWasser. Manche erleben sogar die Fütterung der Pinguine.

Der Stellplatz liegt so zentral, dass einige zu Fuß zurückgehen, andere nehmen die Bimmelbahn.
Die Firma Dahnke hat uns ihre Räumlichkeiten für unser Camperbuffet zur Verfügung gestellt, denn der Regen war nicht abzustellen.
In der Nacht legte der Sturm etwas zu und fegte mal schnell das Zelt, welches die Firma Dahnke bereitstellte, um und musste mit tatkräftigen Helfern abgebaut werden.

5. September

Frische Brötchen waren um 8.00 Uhr in den Tüten. Der Bus bringt uns, pünktliche Abfahrt 9.00 Uhr, auf die Insel Rügen zum Königsstuhl, zu den berühmten Kreidefelsen, die eine 11 km lange Steilküste im Nationalpark Jasmund
zwischen Sassnitz und Lohme bilden. Der Königsstuhl ist einer der bekanntesten mit 118m hohen Felsen der Küste.
Das Bild von Caspar David Friedrich aus dem Jahre 1818 machte den Felsen weltberühmt. Auf dem Skywalk erleben wir eine spektakuläre Aussicht, der frei über den Felsen schwebt. Eine kleine Führung gibt uns Einblick, in den anschließenden Buchenwald und deren Tierwelt.

Der Bus bringt uns nach Sassnitz, REGEN!!

Hier steigen wir um auf das Schiff „Nordwind“, wo wir mit Kaffee und Kuchen eine 1,5 Stunden lange Fahrt entlang der Rügener Kreidefelsen auf der Ostsee machen. Zum Abschluss fahren wir nach Rambin in die Pommernkate, wo Bratkartoffeln mit Schnitzel oder Fisch auf uns wartet. Lecker!!
In der anschließenden Brauerei konnten wir die Gelegenheit wahrnehmen, um verschiedene Biere zu kaufen.
Ein langer Tag geht zu Ende und wie wird der beendet? Mit einem Schnaps und windgeschützt zwischen den Wohnmobilen bis spät in den Abend hinein.

6. September

Leider Abreise-Tag!!!
Zum letzten Mal gibt es Brötchen in die Tüte! Für einige beginnt die Rückreise schon recht früh, andere nehmen sich noch ein bisschen Zeit und fahren am nächstenTag nach Hause oder irgendwo hin.
Fazit:
Wir wurden 4 Tage so gut organisiert, dass man sich fragt: Macht ihr so ein Treffen noch einmal? „Ein großes Dankeschön, ihr habt mit viel Herzblut einiges auf die Beine gestellt. Es war eine schön Zeit.“

„Großes Dankeschön“

„….. eine schöne gelungene Tour“

„ …. es waren ein paar tolle Tage“,

„…. Es war einfach nur schön.“

„…. wir kommen gerne wieder.“

Kirstin Dahlmann, Hamburg