Am Dienstag, den 9.12.2025 treffen die ersten Womos ab 11.00 Uhr auf dem Stellplatz des Golfplatzes International ein und werden von den Helfern Dietmar und Emmerich auf die eingezeichneten Plätze eingewiesen. Martina und Dietmar Putz sind ohne Wohnmobil zu der Zeit, da das Womo in der Werkstatt mit Lichtmaschinen-Schaden repariert wird. Wie gut, dass die Fa. Wolters in Kalkar vor Ort ist und der Golfplatz ein Gästezimmer bis zum nächsten Tag zur Verfügung stellen kann. Die Carthago-Schilder und Banner sind mit Petra Wernecke eingetroffen und können noch bei bestem Wetter angebracht werden.
Zum Abendessen im Clubhaus wird die Speisekarte durchprobiert und alle 9 Teilnehmer sind angenehm überrascht über die gute Qualität und Geschmack der verschiedenen Leckereien.
Mittwoch, der 10.12.2025
Anreise ist laut Programm bis 14.00 Uhr. Das Treffen ist gut ausgeschildert und somit leicht zu finden. Der Stellplatz ist hinter dem PKW-Parkplatz und Clubhaus des Golfplatzes International von Till-Moyland. Strom ist vorhanden. Benutzen können wir während der Dauer des Aufenthalts die Toiletten und Duschen des Golfclubs. Eine Entsorgung ist noch nicht vorhanden, deshalb bekommen unsere WC-Kassetten ein Namensschild bei Bedarf verpasst, damit sie bei dem nahegelegenen off. Stellplatz per “Kurier” geleert und an das richtige Wohnmobil zurückgegeben werden können.
Die Organisation und Ausführung liegt in den Händen von Marianne und Jürgen Lehmann, die sich außerordentlich engagiert für das Wohl aller Teilnehmer einsetzen. Es sind insgesamt 19 Wohnmobile angemeldet und wie immer gibt die Aneinanderreihung der Wohnmobile ein beeindruckendes Bild. Einige bekannte Gesichter begrüßen uns bei der Einfahrt. Und das Wetter ist gut, die Sonne scheint durch die Wolken bei ca.+ 12 Grad C. Beste Voraussetzungen also für ein gelungenes Treffen.
Das Ehepaar Mehlmann, das auch ein Carthago-Wohnmobil hat, ist zu einem Schnuppertag eingetroffen, um sich den Ablauf anzuschauen. Vielleicht die nächsten Neumitglieder?
Um 15.00 Uhr treffen wir uns im Clubhaus und werden zunächst von Marianne und Jürgen als Initiatoren herzlich begrüßt. Anwesend ist auch Nicolas Baron von Steengracht, der Besitzer des Golfclubs International und umliegender Ländereien, der uns einen kleinen Überblick gibt. Ebenso sind auch der Bürgermeister von Bedburg-Hau, Herr Stephan Reinders sowie die Geschäftsführerin des Restaurants “Post Moyland” Frau van der Louw, zur Begrüßung dazugekommen. Ein solches Treffen ist auch für die Gemeinde, die Restaurants und für den Baron eine gute Werbeveranstaltung für etwaige weitere Events.
Bei leckerem Apfelkuchen und Kaffee verfliegt die Zeit bei lebhaftem Geplauder im Nu, so dass wir nach einem Gläschen Sekt dann fast übergangslos das leckere Abendessen genießen können. Der typische niederrheinische Eintopf erweist sich als ein “Untereinander” aus Kartoffeln und Karotten und schmeckt wirklich richtig gut. Dazu gibt es Buletten. Für so manchen viel zu viel. Für die gute Verdauung haben Marianne und Jürgen - wie immer - schon vorgesorgt: es gibt leckere Digestives von der Fa. Prinz in kleinen Portionsfläschchen zum Aussuchen.
Ein mit viel Lachen und Plaudern erfüllter Abend geht für einige nicht allzu spät zu Ende. Wir selbst verziehen uns nach zwei Gläsern Wein in unser “Guckstdu”. Im Wintergarten des Clubhauses sorgen jedoch 2 Gasheizungen für Wärme, so dass mancher noch ein Gläschen im kleineren Kreis in munterer Atmosphäre zu sich nimmt.
2. Tag Donnerstag, den 11.12.2025
Zum Frühstück gibt es wieder je 4 Brötchen pro Wohnmobil, die man bereits ab 7.30 Uhr im Wintergarten des Clubhauses abholen kann. Um 11.00 Uhr treffen wir uns zum sog. „Vorglühen“ im Clubhaus. Auch hierfür haben unsere Gastgeber wieder toll vorgesorgt. Mit Weihnachts-plätzchen und Glühwein mit oder ohne Alkohol stimmen wir uns auf den Weihnachtsmarkt ein. Elke und Alfred Denk besuchen uns heute für einen Tag, und es wird lebhaft begrüßt und geschnattert.
Marianne Hondong stimmt uns noch mit einer Weihnachtsgeschichte ein.
Die Sonne scheint und alle freuen sich auf den Ausflug zum Weihnachtsmarkt. Die meisten gehen zu Fuß oder mit dem Rad zum Schloss, das gerade mal 1,5 km entfernt ist. Für diejenigen, die nicht gut zu Fuß sind stellen Marianne und Jürgen ihren „Fahrdienst“ im PKW zur Verfügung.
Der Eingang zum Weihnachtsmarkt ist streng bewacht und blockiert zu unserer Sicherheit von entsprechendem Personal. Pünktlich um 13.00 Uhr wird der Markt eröffnet und es finden sich schon zahlreiche neugierige Besucher.
Schon am Anfang faszinieren die kleinen hübsch geschmückten Buden mit lukullischen Angeboten wie Dresdner Stollen und andere Backerzeugnisse. In der Folge kommt ein Kunsthandwerk-Büdchen an das andere. Wunderhübsche handgemachte Dinge; hier findet so mancher noch was Hübsches zum Verschenken oder zum eigenen Gebrauch. Um die Mittagszeit ist es zwar noch hell, trotzdem hat dieser Weihnachtsmarkt seinen eigenen Zauber. Schon jetzt leuchten kleine Lämpchen, die liebevoll in den Büschen und Bäumen des großartigen Parks angebracht wurden. Und eine leise harmonisch klingende Weihnachtsmusik lässt eine gewisse Wärme aufkommen.
Der gesamte Weihnachtsmarkt ist richtig groß, zieht sich um das hübsche Moyländer Schloss mit Wassergraben, und hin und wieder stehen Kunst-Skulpturen auf dem Rasen. Eine Bühne ist aufgebaut und verschiedene Darsteller und Gruppen bieten musikalische Unterhaltung
Im Schloss selbst kann man gegen einen Eintrittspreis von 2, - Euro eine sehenswerte Joseph Beuys- Ausstellung sowie auch von anderen Künstlern besuchen. Höhepunkt ist die Erklimmung des Turms, der nach 174 Stufen eine herrliche Aussicht bei bestem Wetter garantiert. Das Café Rocco`s am Schloss bietet zwischendrin eine wohlverdiente Pause mit heißen und kalten Getränken vom Laufen und Schauen. Viele warten auf die Dunkelheit, um den bezaubernden Weihnachtsmarkt stimmungsvoll mit den vielen Lichtern zu erleben.
Gegen 18.00 Uhr treffen wir uns im Restaurant “Post Moyland” direkt gegenüber vom Ausgang des Parks. Dort ist auch wieder alles bis auf das Kleinste organisiert und vorbereitet. Es gibt einen leckeren weihnachtlichen Apfel-Sprizz als Aperitif und Einstimmung auf das angerichtete Buffet. Starter ist eine leckere Lauch-Kartoffel-Suppe, die schon viel verspricht. Das Angebot vom Buffet ist reichhaltig, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Alle sind sehr zufrieden, zumal wir auch von zwei sehr netten Mädels bedient werden, die uns stetig mit Getränken versorgen. Gegen 21.00 Uhr machen sich die ersten auf den Weg zurück zu den Wohnmobilen und verbringen den restlichen Abend im warmen Womo oder geheizten Wintergarten zum Abschluss des Abends.
3. Tag Freitag, den 12.12.2025
Zum Frühstück gibt’s wieder leckere Brötchen. Um 9.30 Uhr steht schon ein Bus für uns bereit, der uns zur Zuckerfabrik von Pfeifer & Langen GmbH in Appeldorn bringt. Wir fahren durch das hübsche Städtchen Kalkar und kommen gegen 10.00 Uhr in Appeldorn an. Schon an der Einfahrt beeindrucken die riesigen Berge Zuckerrüben auf der Platte, die auf ihre Aufbereitung warten.
Ein früherer Kollege von Marianne hält zur theoretischen Einstimmung einen einstündigen Vortrag, in dem er uns die Vor- und Aufbereitung der Zuckerrüben erklärt und die Bedeutung des Werkes näher bringt. Im und um das Werk hat man den typischen Geruch in der Nase, der undefinierbar an verkochte Schalen bzw. Auch etwas an Zuckerrübensirup erinnert.
In Appeldorn wird der berühmte Kölner Zucker, jetzt “Diamant Zucker” hergestellt. Die Führung durch das Werk dauert eine gute Stunde, und wir alle sind fasziniert davon, wie aus so einer dicken und von Erde überzogener Zuckerrübe an der Einfahrt der Fabrik am Ende so viele Produkte für uns im Haushalt hergestellt werden. Zum Schluss erhält jede/r Teilnehmer/in eine Tüte mit Gelierzucker, braunem gemahlenem Kandiszucker sowie kleinen Kaffee-Zuckertütchen geschenkt.
Gegen 12.30 Uhr geht es weiter nach Kalkar, wo wir im Restaurant „Ratskeller“ im historischen Rathaus unser Mittagessen einnehmen. Es ist alles festlich gedeckt; die Stimmung im Lokal ist vielversprechend, die Bedienung zuvorkommend und schnell. Nach zwei lecker frisch gebackenen Minibrötchen mit Butter gibt es zwei Speisen zur Auswahl, Fisch oder Fleisch mit Beilagen und Salat. Allen mundet es sehr und es zeigt sich auch hier wieder, dass Marianne und Jürgen bei ihrer Auswahl eine vorzügliche Wahl getroffen haben.
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Nach dem Eis mit heißen Kirschen fahren wir etwas verspätet mit dem Bus zurück zum Golfplatz, wo sich eine Anzahl an Interessierten zu einem Schnupperkurs zum Golfen angemeldet hat. Wir werden in drei Gruppen eingeteilt und lernen in drei Etappen in kleiner Gruppe das Schlagen, das Patten und das Wettspielen mit unterschiedlichen Schlägern. Es macht sehr viel Spaß, die Zeit verfliegt im Nu und die Dunkelheit zwingt uns dann doch gegen 17.00 Uhr, uns in die Wohnmobile zurückzuziehen.
Um 18.00 Uhr treffen wir uns wieder im Clubhaus, wo wir mit Grillwürstchen und Salaten - den Tag reflektierend - einen letzten gemütlichen Abend verbringen.
4. Tag Samstag, den 13.12.2025
Ab 9.30 Uhr treffen wir uns dieses Mal zum gemeinsamen Frühstück im Clubhaus, wo Marianne und Jürgen dann von Marianne Hondong und Martina Putz ein Dankeschön überreicht bekommen. Danach bedanken auch Marianne und Jürgen sich bei Herrn von Steengracht und seinem Team für herzliche Aufnahme im Golfclub International mit einem Carthago-Bären als Andenken an die Veranstaltung. Besonders hervorzuheben sind die aufmerksamen und sehr freundlichen Mitarbeiterinnen des Golfclubs. Auch den Helferpaaren Putz und Mayer wird der Dank mit den Bären ausgesprochen für ihre Unterstützung. Und an Herrn Baron von Steengracht, der sehr angetan ist von dem disziplinierten Zusammenhalt der Carthagofahrer, gibt Marianne den Tipp, den Stellplatz wohnmobilfreundlich mit entsprechender Ver- und Entsorgung auszustatten, damit sich dieser als gut zu empfehlender Stellplatz bewerben kann.
Es wird noch einmal kurz Revue passiert, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den Aufenthalt in Moyland sehr genossen. Der unermüdliche Einsatz von Marianne und Jürgen hat uns alle sehr beeindruckt und gefallen. Ab ca. 11.30 Uhr dann die Abreise der Teilnehmer.
Vielen lieben Dank, Ihr zwei, habt Ihr gut gemacht! Schön war’s!
Claudia Reusch
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